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Kurzbeschreibung
Schlimme Gewalterfahrungen haben Charlotte traumatisiert, ihr Erleben kippt ins Psychotische. Schreibend bannt sie ihre Erinnerungen auf Papier. Mit Hilfe ihres Therapeuten schafft sie es, die Bilder der Gewalt in ihre Geschichte zu integrieren und gesund zu werden. Ein Buch, das nahegeht und bereichert.
Rezensionen
Günter H. Seidler in Trauma & Gewalt: "Beiden gebührt großer Respekt, der Autorin für ihren Mut zum Leben, und dem Therapeuten für seine behutsame "mediale" Begleitung. Lesen Sie das Buch und lassen Sie sich anstecken!" Hier können Sie den ganzen Artikel "Der letzte Vogelkrieg - Ein persönlicher Therapiebericht" von Günter H. Seidler lesen, erschienen in Trauma & Gewalt, Heft 2/2008.
Heike Christmann im Alexanier-Magazin: "Völlig klar und unsentimental im Ton weckt Charlotte Lorenz große Sympathie für die ungewöhnlichen Arrangements von Realität und Fiktion, die den Überlebenskampf der Autorin letztendlich gelingen lassen. Außen vor bleiben Doppelmoral und Simplifizierung der schweren Gewalterfahrungen. Charlotte Lorenz versucht niemals alles Erlittene zu beschönigen oder zu werten. Sie wagt sich daran, andere Seiten - ihr gut ausgebildetes Gedächtnis und einen unglaublich scharfen Verstand - zu beschreiben und damit auftauchende Erinnerungen zu lebendigen Geschichten werden zu lassen, die für sie selbst erträglich werden und den Leser tief im Innersten berühren. Es nehmen einem beim Lesen vor allem die authentisch dargebotenen Bilder ihrer Autobiographie gefangen, wobei sich aller Schrecken verliert, wenn Charlotte und ihr Psychotherapeut sich in den Dialog begeben. Ein ganz besonderes Buch, in dem traumatische Lebensereignisse aufgearbeitet werden. Es macht auf feinfühlige Weise Mut, einen ganz persönlichen Lebensstil zu pflegen." Alexanier-Magazin März 2008
Verena Liebers meint in der Zeitschrift "Eppendorfer": "Ganz ohne Pathos geschrieben, aber gerade in der klaren Sprache sehr eindringlich, ist es ein Buch, das erschreckt und Mut macht zugleich. Es zeigt, wie schwer der Weg für Traumatisierte zurück in ein normales Leben sein kann. Die Hoffnung auf Besserung ist jedoch durchweg angebracht und der wichtigste Wegweiser durch alle Krisen. Ein Fortsezungsband wäre wünschenswert."
Weitere Bücher zu diesem Theam im Psychiatrie-Verlag:
Traumatherapie. Eine Einführung von Martin Zobel (Hg.)
Schlagwörter: Trauma, traumatische Erfahrung, Gewalterfahrung, Dissoziation
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