Fachwissen

352 Seiten

ISBN:
978-3-88414-595-1
Auflage:
1. Auflage 2011
Preis:
  • D: 39,95 €
  • CH: 53,90 SFr.

Materialien zu den Kapiteln:


Vom Wohnheim zur mobilen Unterstützung

  • Budgetbericht über die Eingliederungshilfe Berlin Mai 2011 [herunterladen]
  • Qualitätsstandards des GPV Berlin-Reinickendorf [herunterladen]
  • Download Seite des Landesverbandes Sozialpsychiatrischer Einrichtungen in Schleswig-Holstein u.a. mit Checkliste »Ambulante Betreuung« und »Standards für die Ambulante Betruung von Menschen mit psychischen Erkrankungen« [Zur Seite]


Teilhabeplanung als Herzstück koordinierter Prozessbegleitung

  • Webseite der Universität Siegen (Dokumente und Downloads): Dokumentationen zur Erprobung von Hilfeplankonferenzen und zum ITP in Hessen [Zur Seite]


Klinik und Betreutes Wohnen – eine schwierige Beziehung

 


Geschlossenes Heim als Einbahnstraße für die Hoffnungslosen?

  • Bundesarbeits- gemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde [Zur Seite]
  • Entwurf eines Maßnahmeplans zur Vermeidung geschlossener Unterbringung [Zum PDF]


Rechtliche Betreuung und fachliche Unterstützung

 


Vom gemeindepsychiatrischen Getto zur Inklusion


Aktuelle und künftige Entwicklungen in Recht und Gesetz


Handbuch Betreutes Wohnen

Von der Heimversorgung zur ambulanten Unterstützung

Das Betreute Wohnen ist das Rückgrat der Hilfen für chronisch psychisch kranke Menschen und wird in ganz unterschiedlichen Formen überall im Land verbreitet und umgesetzt. Für den Ausbau des ambulant Betreuten Wohnens spielen Kostengründe eine Rolle, aber auch die Erkenntnis, dass Sondereinrichtungen wie stationäre Wohneinrichtungen für die Entwicklung psychisch kranker und behinderter Menschen nicht hilfreich sind. Dass Wohnung und Hilfen zur Alltagsbewältigung unabhängig von einander zu gewähren sind, ist nicht nur die Überzeugung der Herausgeber und Autoren, sie zeigen auch, wie ambulante Unterstützung organisiert werden kann.

Das Buch wird eingeleitet von der Frage, wie Nutzer das Betreute Wohnen erleben. Im zweiten Teil geht es um praktische und alltägliche Fragen, so werden die unterschiedlichen Wohnformen und die Hilfeplanung dargestellt. Im dritten Abschnitt stehen die Herausforderungen durch bestimmte Personengruppen wie Abhängige, Wohnungslose oder ehemalige forensische Patienten im Mittelpunkt. Der vierte Teil nimmt die Anforderungen an die Mitarbeiter im Betreuten Wohnen in den Blick. Um die Integration in die Gemeinde geht es schließlich im fünften Teil des Buches. Am Ende werden schließlich die sozial- und leistungsrechtlichen Vorgaben dargestellt, unter denen alle Formen des Betreuten Wohnens zu finanzieren und zu entwickeln sind.

Autoren

MichaelKonrad
Michael Konrad

Jg. 1955, ist Leiter des Wohn- und Pflegeheims am Zentrum für Psychiatrie in Weißenau (Ravensburg). Er war an der Wiedereinführung der psychiatrischen Familienpflege in Deutschland beteiligt und ist regionaler Koodinator des Projekts zur Implementiertug personenzentrierter Hilfen in der psychiatrischen Versorgung in Baden-Württemberg.

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MatthiasRosemann
Matthias Rosemann

Jg. 1957, Psychologe/Soziologe (MA) war zwischen 1976 und 1989 in verschiedenen psychiatrischen Kliniken tätig. Seit 1989 ist er Geschäftsführer von Träger e.V. in Berlin. Außerdem ist er Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde (BAG GPV).

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Rezension

Zu diesem Handbuch über Betreutes Wohnen im sozialpsychiatrischen Kontext gibt es keine Alternative. Es sollte als Standardwerk in jeder Bibliothek der Sozialen Arbeit stehen. Für Ausbildungszwecke sind viele Aufsätze direkt zu brauchen, als Einführung bei Fortbildungen der in diesem Bereich handelnden Träger und zur Vorbereitung auf eine Bewerbung. Praktikerinnen und Praktiker können sich mit dem Buch von der Enge der jeweiligen Arbeitsstelle lösen, um zu sehen, dass es weiter entwickelte Ansätze gibt. Zur vollständigen Besprechung

Prof. Dr. Rudolf Schmitt für socialnet.de, November 2011

Weitere Titel zum Thema

Evaluation des Modellprojekts Betreutes Wohnen in Familien



Menschen mit psychischer Erkrankung wirksam unterstützen




Stichwörter

Ambulante psychiatrische Versorgung, Versorgungssystem, Psychosoziale Versorgung, Betreutes Wohnen, Hilfeplanung



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