Lehrbuch

640 Seiten

ISBN:
978-3-88414-510-4
Auflage:
23. Auflage 2015
Preis:
  • D: 29,95 €
  • A: 30,90 €

 


Irren ist menschlich

Lehrbuch der Psychiatrie und Psychotherapie

»Irren ist menschlich« ist seit über 30 Jahren das sozialpsychiatrische Standardwerk. Es hat die moderne Versorgung psychisch kranker Menschen geprägt wie kein anderes. Das um Christine Teller und Frank Wendt erweiterte Autorenteam hat unter Mitarbeit von Hartmut Bargfrede und Peter Mrozynski in der mittlerweile 23. Auflage von 2015 insbesondere die sozialrechtlichen und pharmakologischen Aspekte aktualisiert und das Kapitel zur Forensischen Psychiatrie weiterentwickelt.

In beispielloser Weise hat »Irren ist menschlich« die Psychiatriereform in den deutschsprachigen Ländern beeinflusst. Es hat klargemacht, dass es auf die Haltung ankommt, wie wir Menschen uns psychischen Beeinträchtigungen und Krankheiten annähern. Erst dadurch kann ein Verständnis all jener Phänomene und der Betroffenen entstehen. Wie wichtig dieses Buch bis heute ist, belegen über 400.000 verkaufte Exemplare!

Wie sagte Gerhard Mauz seinerzeit so schön in Der Spiegel: »Dieses Buch ist eine Zäsur, es wird in seinem Bereich Epoche machen!« Er sollte Recht behalten.

Autoren

KlausDörner
Klaus Dörner

Klaus Dörner, Jg. 1933, em. Prof. Dr. med., 1980 bis 1996 Leiter der Westfälischen Klinik für Psychiatrie Gütersloh, lehrte Psychiatrie an der Universität Witten-Herdecke. Arbeits- und Interessenschwerpunkte: Psychiatrie, Medizinethik, Geschichte der Moderne.

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UrsulaPlog
Ursula Plog

Dr. phil. Ursula Plog, Jg. 1940, war Dipl.-Psychologin, Leiterin dreier Tageskliniken in Berlin und Vorsitzende der Senatskommission zur Aufklärung des Missbrauchs der Psychiatrie durch die Stasi. Sie verstarb im Juli 2002.

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ChristineTeller
Christine Teller

Christine Teller, Jg. 1947, ist seit 1990 Ärztin im sozialpsychiatrischen Dienst Reinickendorf.

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FrankWendt
Frank Wendt

Dr. Frank Wendt, Jg. 1966, arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Forensische Psychiatrie der Charité, ist als Dozent und in eigener Praxis tätig. An »Irren ist menschlich« ist er bereits seit der Bearbeitung von 2002 beteiligt.

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Rezension

Wer sich mit diesem Lehrbuch intensiv auseinandersetzt, der findet nur wenig zum Auswendiglernen. Man findet Denkanstöße, die einen verändern können. Das Buch ist ideal für die Erarbeitung im Team, man kann über die Fallbeispiele diskutieren, die eigenen Erfahrungen zur Diskussion stellen, Rollenspiele durchführen. Und das ist, da das Buch mit aktuellem Fachwissen gesättigt ist, dann tatsächlich eine sehr anspruchsvolle Art des Lernens. Man wird stupide Klausuren, in denen bloß Faktenwissen abgefragt wird, damit nicht bestehen können. Dafür gibt es genügend unlesbare medizinische oder psychologische Paukbücher, deren Informationen man meist nur für den Tag der Klausur im Kopf behalten kann. »Irren ist menschlich« hingegen ist mehr als ein Lehrbuch - es ist ein Lernbuch. Wie gut es ist, wird man in der psychiatrischen Berufspraxis erfahren, die für Standardlösungen zu komplex ist. Da ist angewandtes fachliches und soziales Wissen gefragt, und ein hoher Reflexionsgrad. Man muss sich gut kennen. Im harten Alltag in der Psychiatrie kann ein Lehrbuch wie »Irren ist menschlich«, in dem keine schnellen Rezepte zu finden sind, tatsächlich die Rettung bedeuten.

Zur vollständigen Besprechung

Frank Berzbach in sciencegarden

Irren ist menschlich ist also ein gelungenes, wieder aktualisiertes und aktuelles Standardwerk, das für jeden - und gerade für Menschen in Ausbildungen zu sozialen Berufen - eine absolute Bereicherung darstellt.

Jenny van der Horst und Lena Rosenberger in Soziale Psychiatrie

Das Buch wendet sich in bewährter Art an alle in der Psychiatrie Berufstätigen, an Patienten, deren Angehörige und andere Interessierte. Dass dies so gemeint ist, wie es geschrieben wurde, macht sich schon an Erklärungen der Fachbegriffe unmittelbar im Text deutlich. Auch im Sachregister sind sorgfältig die Textstellen für die Erklärung von Fachbegriffen aufgeführt, sodass sich ein langes Suchen erübrigt.

Dr. med. John Mahler in Sozialpsychiatrische Informationen 3/2002

Fazit: Es handelt sich um ein wirklich außergewöhnliches Lehrbuch mit einem in dieser Form einzigartigen didaktischen Konzept, denn es vermittelt neben dem prüfungsrelevanten Wissen auch eine therapeutische Grundhaltung für den Umgang mit psychiatrischen Patienten!

Zur vollständigen Besprechung

Christian Butte auf www.fachschaft-medizin-goettingen.de

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Stichwörter

Sozialpsychiatrie, Psychotherapie, Psychiatriereform, Psychiatriegeschichte, Psychiatrie



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