Die professionelle Unterstützung im psychiatrischen Versorgungssystem hängt von der Hilfeplanung ab. Dieser Band nimmt einzelne hessische Regionen in den Blick, um zu prüfen, inwieweit dort jeweils zentrale Anforderungen der Hilfeplanung erfüllt werden.
Petra Ruf prüft, ob und wie die Klienten beteiligt werden, Ursula Geyer stellt heraus, welche gemeinsamen Qualitätsstandards vereinbart und verfolgt werden müssen, damit trotz einer zunehmenden Wettbewerbs- und Konkurrenzsituation im sozialen Bereich die Kooperation und gemeinsame Versorgungsverpflichtung das primäre Ziel bleiben kann.
Weitere Beiträge nehmen spezielle Zielgruppen ins Visier. Petra Gromann fragt nach den besonderen Bedürfnisse alter psychisch kranker Menschen, und Klaus Masanz untersucht die Nachsorge forensischer Patienten in der Gemeindepsychiatrie.
Da das Hilfeplanungsverfahren in Hessen weit fortgeschritten ist, sind die Beiträge auch für alle anderen Regionen interessant, die sich zum Teil noch im Verbund finden und organisieren müssen.
Empfehlenswert für Hochschuldozenten und Studierende der Sozialen Arbeit, für Experten in der Versorgungsforschung sowie Praktiker in der ambulanten psychiatrischen Arbeit.
ist Diplom-Soziologin und Professoin für Rehabilitation. Sie ist Studiengangsleiterin für den B.A. Soziale Arbeit online und den M.A. Soziale Arbeit Gemeindepsychiatrie.
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