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Kurzbeschreibung
Vorgestellt wird eine in Deutschland sich langsam etablierende Behandlungsform: die gemeinsame psychiatrische Behandlung von Eltern und Kind bei einer akuten Erkrankung eines Elternteils.
Nach einem einleitenden theoretischen Teil, der die Grundlagen der Eltern-Kind-Beziehung verständlich macht, folgen mehrere Kapitel, in denen die Autorinnen das Konzept präzise im stationären Umfeld beschreiben:
- Setting der Eltern-Kind-Station
- Zusammenarbeit mit Institutionen
- integrative Eltern-Kind-Beratung
- Erfahrungen mit bestimmten Problemen und Störungen
Die Autorinnen möchten insbesondere die Pflegenden dafür sensibilisieren, wie wichtig deren Engagement bei der Behandlungsform ist und wie groß ihr Handlungsspielraum. Sie legen überzeugend dar, dass die Eltern-Kind-Behandlung einer erneuten Erkrankung der Eltern vorbeugt, eine stabilisierende Wirkung hat und nicht zuletzt zur Förderung und positiven Entwicklung der Kinder beiträgt.
Resonanz
Heilwig Fischbach in Sozialpsychiatrische Informatioen: "Die Lektüre vermittelt eine Fülle von gut fundierten Anregungen für alle, die mit Elternkind-Krisen zu tun haben, nicht nur in psychiatrischen, sondern z.B. auch in pädiatrischen Settings oder im Bereich der Jugendhilfe."
Dr. Christiane Daenecke im Eppendorfer: "Im deutschen Sprachraum ist es noch sehr ungewöhnlich, dass Krankenschwestern über ihre Arbeit schreiben. Auch das Thema des vorliegenden Bandes ist (leider) noch ungewohnt. So stellt dieses Buch in doppeltem Sinn etwas gänzlich Neues dar, und, um das gleich vorweg zu sagen: es ist gut gelungen."
Zielgruppe: Pflegekräfte in der Psychiatrie, Familienhebammen
Schlagworte: Eltern-Kind-Behandlung, Mutter-Kind-Behandlung, psychiatrische Pflege, Arens, Görgen
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