November
30. November 2012 11 Uhr
Ulla Schmalz
»»Das Maß ist voll« Co-Abhängigkeit – die Verstrickung der Bezugspersonen«
Kaum eine Krankheit ist für die Betroffenen und deren Umwelt so belastend wie die Sucht. Es handelt sich meist um langwierige Verläufe mit einem charakteristischen Auf und Ab von Hoffnung und Verzweiflung, aber auch demütigenden Erfahrungen. Wer mit suchtkranken Menschen arbeitet, ist oft überrascht von der endlos erscheinenden Bereitschaft vieler Angehöriger, für den Erkrankten etwas »Gutes« zu tun, ihm zu helfen und Verantwortung zu übernehmen. Eigene Schuldgefühle, mitunter auch Scham, führen oft dazu, Realitäten nicht zu erkennen und/oder zu verschleiern. Diese Belastungen können für Angehörige zu eigenen Erkrankungen und zur Co-Abhängigkeit führen. Was ist das genau, Co-Abhängigkeit? Wann und wie beginnt sie? Gibt es Menschen, die besonders anfällig dafür sind? Wie kann ich als professionell Tätiger/Angehöriger mit Co-Abhängigkeit umgehen?
Inhalt
- Abhängig oder nicht? – Alkoholabhängigkeit erkennen
- Entwicklung und Merkmale der Co-Abhängigkeit
- Sucht und Familie
- Bewältigungsstrategien
- Angebote der Suchthilfe
- Erfahrungsaustausch
Zielgruppe:
Alle in Psychiatrie und Suchthilfe Tätigen, Angehörige
Dieses Seminar ist aus dem Kurz Fortbildungsprogramm der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. entnommen. Das komplette Programm mit alles Seminaren finden Sie zum Download auf der Webseite der DGSP.
Eintritt
Termin: 30. November/1. Dez. 2012; Seminargebühr DGSP-Mitglieder: 155,– €, Nichtmitglieder: 200,– € zzgl. Tagungshauspauschale:Verpfl./Übern. EZ: 145,– €, ohne Übernachtung: 90,– €
Veranstaltungsort
0 Köln Anfahrt