Recht & Psychiatrie 2/2004

Die Ausgabe 2/2004 u.a. mit folgenden Beiträgen: "Psychotherapie im Spannungsfeld zwischen Patientenbehandlung und Tätertherapie" von Ronald Gramigna, "Unzerstörbare Liebesfähigkeit oder die Macht früher Erfahrungen. Eine psychoanalytisch orientierte Langzeitbehandlung" von Martin Schott, "Gruppendynamik und individuelle Psychodynamik im Hamburger Modell der Gruppenpsychotherapie für pädosexuelle Männer" von Wilhelm F. Preuss und Klaus Lietz, "Manualisierte ambulante Gruppentherapie für pädosexuelle Straftäter" von Daan van Beek und Ruud Bullens und von Christian Kraus, Gerhard Dammann, Janine Rothgordt, Wolfgang Berner "Persönlichkeitsstörungen und Persönlichkeitsorganisation bei Sexualdelinquenten". Der Beitrag  "Sexualstraftäterbehandlung. Kasuistik einer psychodynamischen Einzeltherapie" von Jan Mika kann als PDF-Datei herunter geladen werden.

Originalbeiträge

  • Jan Mika: Sexualstraftäterbehandlung. Kasuistik einer psychodynamischen Einzeltherapie
  • Ronald Gramigna: Psychotherapie im Spannungsfeld zwischen Patientenbehandlung und Tätertherapie
  • Martin Schott: Unzerstörbare Liebesfähigkeit oder die Macht früher Erfahrungen. Eine psychoanalytisch orientierte Langzeitbehandlung
  • Wilhelm F. Preuss und Klaus Lietz: Gruppendynamik und individuelle Psychodynamik im Hamburger Modell der Gruppenpsychotherapie für pädosexuelle Männer
  • Daan van Beek und Uta Kröger: Ein kognitiv-verhaltenstherapeutisches Behandlungsprogramm für Sexualstraftäter in einer forensisch-psychiatrischen Klinik
  • Daan van Beek und Ruud Bullens: Manualisierte ambulante Gruppentherapie für pädosexuelle Straftäter
  • Christian Kraus, Gerhard Dammann, Janine Rothgordt, Wolfgang Berner: Persönlichkeitsstörungen und Persönlichkeitsorganisation bei Sexualdelinquenten

Rechtsprechungsübersicht

  • BVerwG/ Urteil v. 13.3.2003 - 5 C 6/02: Betreutes Wohnen und medizinische Rehabilitation. Anmerkung Rolf Marschner
  • BGH/Beschluss v. 25.6.2003 - XII ZB 169/99: Rechtsmittel gegen Bestellung eines Verfahrenspflegers in Betreuungssachen. Anmerkung Rolf Marschner
  • Thüringer OLG/Beschluss v. 3.7.2003 - 1 Ws 49/03: Überwachung des Schriftverkehrs eines Untergebrachten
  • LG Bielefeld/ Urteil v. 9.10.2003 - 2 O 552/02: Amtspflichtverletzung durch Erteilung von Vollzugslockerungen. Anmerkung Wolfgang Lesting

Buchbesprechungen

  • Böllinger L, Stöver H (Hrsg) (2002) Drogenpraxis. Drogenrecht. Drogenpolitik.
    (Helmut Pollähne)
  • Pieters V (2003) Macht - Zwang - Sinn. Subjektives Erleben, Behandlungsbewertungen und Therapieerfolge bei gerichtlichen Unterbringungen schizophrener Menschen.
    (Norbert Konrad)

Umschau und Termine

  • Anna Lübbe: Patientenfürsprecher - Freiburger Erfahrungen
  • Termine

Jan Mika: Sexualstraftäterbehandlung. Kasuistik einer psychodynamischen Einzeltherapie
Berichtet wird über die psychodynamische ambulante Einzeltherapie eines 24-jährigen Mannes, der sich wiederholt mit drei- bis zwölfjährigen Jungen sexuell eingelassen hatte. Unter dem Druck des schwebenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens begab er sich in Behandlung, im Rahmen derer er wesentliche Reifungsschritte nachvollziehen und seine früheren pädosexuellen Präferenzen aufgeben konnte.
Schlüsselwörter: Sexualstraftätertherapie, Psychodynamik, Kasuistik
Psychotherapy of sexual offenders. Case report of a psychodynamic individual therapy
The report describes a psychodynamic individual outpatient psychotherapy of a 24 years old man who had repeatedly abused 3-12 year old boys. When police investigations started he asked for psychotherapy. During the course of treatment he resolved a number of important developmental arrests and gave up his former pedosexual preferences.
Key words: Sex offender treatment, psychodynamics, case study

Ronald Gramigna: Psychotherapie im Spannungsfeld zwischen Patientenbehandlung und Tätertherapie
Die Debatte um die Wirksamkeit von Tätertherapien ist, verstärkt durch die gesellschaftliche Sensibilisierung für diese Thematik, geprägt durch den Trend zur Polarisierung und Rechthaberei. Gegen eine (selbst-)kritische Auseinandersetzung bezüglich möglicher Mängel ist nichts auszusetzen; diese kann fruchtbar sein. Wo diese aber zum Stellungskrieg und auf Grund missionarischen Eifers zu denkwürdigen Äußerungen in der Öffentlichkeit führt, droht sich die forensische Psychotherapie und Psychiatrie unglaubwürdig zu machen.
Die präsentierte kasuistische Vignette und begleitende kritische Ausführungen zu einigen Problemfeldern im Therapie- und Diagnosebereich skizzieren dieses Spannungsfeld. Die Kombination einer zugleich psychoanalytischen und forensischen Position bilden dazu den Hintergrund.
Schlüsselwörter: Forensische Psychotherapie, Psychoanalytische Psychotherapie, Sexualstraftäter
Treating the patient and treating criminal behavior in forensic psychotherapy
The present discussion on offender therapy appears polarized and dogmatic. The public attention for crime and offender treatment seems to reinforce this trend. A (self)critical discussion of shortcomings of offender treatment is welcome and may be useful. However, when it degenerates into a positional warfare and produces strange public statements fed by missionary zeal, forensic psychiatry and psychotherapy may loose their credit. The paper presents a clinical vignette and discusses diagnostic and psychotherapeutic issues, combining psychoanalytic with cognitive-behavioral concepts.
Key words: Forensic psychotherapy, psychoanalytic psychotherapy, cognitive-behavioral therapy, sex offenders

Martin Schott: Unzerstörbare Liebesfähigkeit oder die Macht früher Erfahrungen. Eine psychoanalytisch orientierte Langzeitbehandlung
Patienten mit schweren Persönlichkeitsstörungen brauchen u. a. eine lange, intensive Psychotherapie, in der es um die Entwicklung der Beziehungsfähigkeit und das wahre Selbst des Patienten geht. Dargestellt wird die Therapie eines adoleszenten Sexualstraftäters, der unter schwersten Selbstwertstörungen litt. Im Laufe der Therapie wurde der Patient empathie- und liebesfähig.
Schlüsselwörter: Bindung, Liebesfähigkeit, wahres Selbst, Therapie von Sexualstraftätern, Persönlichkeitsstörung
Indestructible ability to love or the power of early experiences
Patients with severe personality disorders need a long and intensive psychotherapy focussing on attachment, interaction, the capability to establish relationships, and the patient's true self. The therapy of an adolescent sexual offender suffering from a total lack of self-esteem is discribed. In the course of psychotherapy he developed empathy and the ability to love.
Key words: Attachment, primary love, true self, psychotherapy of sex offenders, personality disorder

Wilhelm F. Preuss und Klaus Lietz: Gruppendynamik und individuelle Psychodynamik im Hamburger Modell der Gruppenpsychotherapie für pädosexuelle Männer
Das Hamburger Modell der Gruppenpsychotherapie für pädosexuelle Männer integriert die verhaltenstherapeutisch ausgerichtete "Arbeit an Delikt- und Gefährdungsszenarien" in ein Setting psychoanalytisch orientierter Gruppentherapie. Ziel ist es zunächst, Selbsttäuschungen und kognitive Verzerrungen pädosexueller Patienten herauszuarbeiten. Damit werden ihnen Entscheidungsmöglichkeiten aufgezeigt, selbstverantwortlich Abstand zu Kindern zu halten. Darüber hinaus bekommen die Patienten Hilfe, ihre Ängste vor sexuellen Beziehungen zu Erwachsenen besser zu verstehen und abzubauen. Unter den so geschaffenen Voraussetzungen entsteht Raum, pädosexuelles Verhalten als sexualisierte Reinszenierung von Ohnmachtserfahrungen zu verstehen, wobei die Ohnmachtserfahrung in das Erleben von Macht und Dominanz verkehrt wird. Am Ablauf einer Gruppensitzung wird kasuistisch dargestellt, wie die gruppentherapeutische Technik modifiziert wird. Danach wird die besondere Bedeutung der Exploration von Delikt- und Gefährdungsszenarien in der Gruppe und ihre psychodynamische und gruppendynamische Relevanz erklärt. Eingegangen wird auch auf problematische therapeutische Situationen und kritische gruppendynamische Entwicklungen. Die Gruppentherapie für pädosexuelle Männer kann als ein "Labor" betrachtet werden, in dem wertvolle Erkenntnisse über ganz unterschiedliche pädosexuelle Motivationen und Entwicklungen gewonnen werden können. Die Arbeit an Delikt- und Gefährdungsszenarien und die Auflösung spezifischer kognitiver Verzerrungen können von tiefenpsychologisch bzw. psychoanalytisch orientierten Therapeuten leicht erlernt und übernommen werden. Verhaltenstherapeutisch ausgebildete Therapeuten, denen diese Elemente ohnehin vertrauter sind, können aus dem reichhaltigen Anschauungsmaterial pädosexuellen Erlebens und Verhaltens, das die Gruppe bietet, unmittelbar ein psychodynamisches Verständnis der Pädosexualität gewinnen.
Schlüsselwörter: Gruppenpsychotherapie, Pädosexualität, Pädophilie
Group dynamics and psychodynamic aspects in the context of the Hamburg Model of Group Psychotherapy for Pedophile Patients
The Hamburg model of group therapy for pedosexual men integrates cognitive behavioural elements (i.e. working out offence chains and offence scenarios) with principles of psychoanalytically oriented group therapy. The first therapeutical aim is to identify pedosexual mechanisms of self-deception and cognitive distortion. This is a prerequisite for the patients to take responsibility for decisionmaking, in order to keep distance from children. Moreover, patients are helped to understand and reduce their fears of sexual relations with adult partners. The second aim is to understand pedosexual behaviour as sexualized reenactments of childhood experiences of powerlessness. Feelings of powerlessness are transformed into recompensing experiences of power by dominance over the child. The relevance of the exploration-technique and its pitfalls are explained. Problematic therapeutical situations and group dynamic developments are discussed. Group therapy for pedosexual men can be understood as a "social laboratory", which delivers insights into different kinds of pedosexual motivations and individual pedosexual developments. The therapeutic task of elaborating offence chains and offence scenarios can be learned by psychodynamically oriented therapists relatively easily. During group therapy sessions cognitive behavioural therapists get rich material of pedosexual experiences and behaviour, offering them a psychodynamic understanding of pedosexual behaviour.
Key words: Group psychotherapy, sex offender, Pedophilia

Daan van Beek und Uta Kröger: Ein kognitiv-verhaltenstherapeutisches Behandlungsprogramm für Sexualstraftäter in einer forensisch-psychiatrischen Klinik
Die Abnahme der gesellschaftlichen Toleranz gegenüber Kindesmissbrauchern und die hohe Rückfallquote bestimmter Subgruppen dieser Täter stellt hohe Anforderungen an die Täterbehandlung. Der Suche nach effektiven Behandlungsmethoden, die das Rückfallrisiko verringern, sollte deshalb Vorrang eingeräumt werden.
In diesem Beitrag werden die jüngsten Entwicklungen in Bezug auf Form und Inhalt eines auf die individuelle Problematik des Täters zugeschnittenen Psychotherapieprogramms beschrieben, das in einer niederländischen Maßregelvollzugsklinik angeboten wird. Den allgemeinen Rahmen des Programms bildet die biopsychosoziale Lerntheorie von Marshall und Barbaree (1990). Die überwiegend verhaltensorientierten und kognitiven Interventionen richten sich in erster Linie auf den Entwurf des kognitiven Profils des Täters und die Behandlung seiner dysfunktionalen kognitiven Schemata und Handlungsstrategien. Ziel ist es, diese Schemata und Strategien weitestgehend zu verändern. Im zweiten Teil des Programms lernt der Täter auf Basis des Rückfallpräventionsmodells, die aus seinem Deliktszenario hervorgehenden direkten Risikofaktoren zu erkennen und zu beherrschen. Der dritte Teil des Programms bezieht sich auf die der Tat zugrunde liegenden Bedürfnisse des Täters und wie diese auf sozial akzeptable Weise befriedigt werden können. Zum Schluss wird beschrieben, wie dieses Psychotherapieprogramm in die soziotherapeutische Behandlungsphilosophie der Klinik integriert ist.
Schlüsselwörter: Sexueller Kindesmissbrauch, kognitiv-behaviorale Psychotherapie, Soziotherapie
A cognitive-behavioral treatment program for sexual offenders in psychiatric forensic clinic
Diminishing social tolerance to child abusers and high relapse figures of specific subgroups of these offenders put high demands on treatment providers of child abusers. Therefore high priority should be given to the search of effective treatment methods to reduce relapse.
In this article the latest developments in the content and format of an individually tailored psychotherapeutic program run in a forensic psychiatric institute in the Netherlands is described. As a general framework the biopsychosocial learning theory of Marshall and Barbaree (1990) is used. The predominant behavioural and cognitive interventions are first of all focused on the conceptualisation of the so-called cognitive profile and the treatment of dysfunctional cognitive schemes and coping mechanisms. The goal is, as far as it is possible, to structurally change these schemes and mechanisms. As a second part of this program the relapse prevention model is used to teach the offenders to recognize their direct risk factors in the so-called offence script. In this part of the treatment program the offenders learn how to control these risk factors. A third part of the program is concerned with the needs underlying offending and how these needs can be met in a socially acceptable way. Finally we describe how this program is integrated into the sociotherapeutic treatment philosophy prevailing in the institute.
Key words: Sexual child abuse, cognitive behavioural treatment, sociotherapeutic environment, sex offender

Daan van Beek und Ruud Bullens: Manualisierte ambulante Gruppentherapie für pädosexuelle Straftäter
Große Heterogenität unter pädosexuellen Tätern und die Komplexität der Wechselwirkung zwischen ursächlichen Faktoren und solchen, die den sexuellen Missbrauch aufrechterhalten, erschweren die Behandlung dieser Täter. Im vorliegenden Artikel wird ein Gruppenprogramm für ambulant behandelbare pädosexuelle Täter beschrieben. Die Rückfallgefahr der für dieses Programm geeigneten Täter wurde auf der Basis strukturierter Risikoeinschätzung als niedrig bis mittelgradig eingeschätzt. Kognitive Verhaltenstherapie bildet die theoretische Grundlage des Programms. Psychoedukation und thematische Übungen sind die am häufigsten verwendeten Interventionen.
Schlüsselwörter: Sexueller Kindesmissbrauch, ambulante Behandlung, kognitiv-behaviorale Gruppentherapie
A Protocoll for Out-Patient Psychotherapy of Pedosexual Offenders
The huge heterogeneity among child molesters and the complexity of the interaction between causal and sustaining factors leading to sexual abuse make it hard to provide effective treatment. In this article we will describe a group programme for child molesters considered to be suitable for outpatient treatment. On the basis of structured risk assessment participants are thought to be of low to medium risk. Cognitive behavioural therapy underpins the programme, whereas psycho-education and (behavioural) exercises are the most frequently used interventions.
Key words: Sexual child abuse, outpatient treatment, cognitive behavioural group therapy, sex offender

Christian Kraus, Gerhard Dammann, Janine Rothgordt, Wolfgang Berner: Persönlichkeitsstörungen und Persönlichkeitsorganisation bei Sexualdelinquenten
Die rein phänomenologische und kategoriale Persönlichkeitsdiagnostik nach ICD-10 und DSM-IV wird sinnvoll ergänzt durch das von Kernberg (1985, 1996 a) entwickelte Konzept der Persönlichkeitsorganisation, in dem anhand dreier grundlegender Dimensionen der Persönlichkeit (Grad der Identitätsintegration, Reifegrad der Abwehrmechanismen und Fähigkeit zur Realitätsprüfung) zwischen Persönlichkeitsstörungen auf unterschiedlichen Strukturniveaus (neurotisch, Borderline und psychotisch) differenziert wird. Eine Stichprobe von 31 Sexualdelinquenten wurde mit dem SKID-II-Interview und der in die deutsche Sprache übersetzten Version des ›Inventory of Personality Organization (IPO)‹, einem von Kernberg, Clarkin und Mitarbeitern (Kernberg u. Clarkin 1995, Clarkin et al. 1995-2001, Lenzenweger et al. 2001) entwickelten Selbstbeurteilungsinstrument zur Erfassung der Persönlichkeitsorganisation, untersucht. Es fand sich eine hohe Prävalenz von Persönlichkeitsstörungen, insbesondere aus dem sog. Cluster-B des DSM-IV. Anhand der IPO-Skalen konnte entsprechend der Theorie Kernbergs zwischen Probanden mit und solchen ohne Persönlichkeitsstörung unterschieden werden, was auf die Validität des Instruments in der vorliegenden deutschen Version (Dammann et al. 2002) hinweist und dessen Anwendung im Rahmen einer umfassenden Persönlichkeitsdiagnostik sinnvoll erscheinen lässt.
Schlüsselwörter: Persönlichkeitsstörung, Persönlichkeitsorganisation, IPO, Sexualdelinquenten
Personality Disorders in Sexual Offenders
The phenomenological and criteria orientated description of personality disorders according to DSM- IV and
ICD-10 is usefully complemented by Kernbergs (1985, 1996 a) concept of personality organization. Using three basic dimensions of personality (degree of identity diffusion, use of primitive defenses and ability of reality testing), personality disorders are divided into different levels (neurotic, Borderline and psychotic). A sample of 31 sexual offenders was examined by using the SKID-II-interview and the "Inventory of Personality Organization" (IPO), an instument developed by Kernberg, Clarkin and colleagues (Kernberg and Clarkin 1995, Clarkin et al. 1995-2001, Lenzenweger et al. 2001). A high prevalence of personality disorders was found, especially those according to Cluster B of DSM-IV. Using IPO-primary scales, persons with personality disorders could be differentiated from those without diagnosis, which indicates the validity of the IPO in the German version.
Key words: Personality disorder, personality organization, IPO, sex offender