Fachwissen

326 Seiten

ISBN:
978-3-88414-615-6
Auflage:
Unveränderter Nachdruck
Preis:
  • D: 30,00 €
  • A: 30,90 €

 


Selbstbefähigung fördern

Empowerment und psychiatrische Arbeit - Reprint der Ausgabe von 2007

Reprint der Ausgabe von 2007

Die Selbstbefähigung (engl.: Empowerment) der Klienten zu fördern, ist das erklärte Ziel aller psychiatrisch Tätigen. Wie kann dies erreicht werden?

Selbstbefähigung muss von den Klienten selbst ausgehen. Die psychiatrisch Tätigen können solche Prozesse aber anregen, begleiten und verstärken. Andreas Knuf, Margret Osterfeld und Ulrich Seibert zeigen auf, wie man konkret psychisch kranke Menschen in solchen Prozessen unterstützen kann. Sie stellen Möglichkeiten der Psychotherapie bei Psychosen und der Psychoedukation dar, behandeln Fragen der Medikation, erläutern den Begriff der Compliance, gehen auf die Stabilisierung der Identität ein, auf die Mediation sozialer Konflikte in Familien, auf psychiatrischen Zwang in der Akuthilfe und vieles mehr.

Ihr Fazit lautet: Ausschlaggebend für die erfolgreiche Förderung zur Selbstbefähigung von Klienten ist zuallererst deren innere Einstellung. Sind sie motiviert, geht vieles sehr einfach.

Blick ins Buch

Autoren

AndreasKnuf
Andreas Knuf

Andreas Knuf ist Psychologischer Psychotherapeut mit eigener Praxis in Konstanz. Er hat zahlreiche Artikel und Bücher zu Borderline, Empowerment und Achtsamkeit veröffentlicht.

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MargretOsterfeld
Margret Osterfeld

Margret Osterfeld ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutin. Sie hat eigene Erfahrungen als Psychiatriepatientin. Seit 2014 ist sie aktiv im Unterausschuss der Vereinten Nationen zur Prävention von Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (UN SPT).

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UlrichSeibert
Ulrich Seibert

Ulrich Seibert, Psychologe, arbeitete als Supervisor in der Gemeindepsychiatrie und als Berater von Selbsthilfegruppen. Er verstarb 2002.

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Rezension

Dieser Sammelband, von Professionellen für Professionelle geschrieben, ist gut zu lesen und eine Anregung, die eigene Haltung zu überprüfen und "als oberste Priorität" den Experten durch Erfahrung mehr Einfluss und Mitspracherecht einzuräumen und Traumatisierungen durch psychiatrische Zwangsmaßnahmen zu vermeiden. (…) Nach dem Lesen bleibt bei mir das Gefühl zurück, dass es noch viel zu tun gibt, um Selbstbefähigung 'als mein eigenes erklärtes Ziel' zu erreichen. Dennoch oder gerade deshalb hat mir das Buch gut gefallen!

Astrid Delcamp in Soziale Psychiatrie

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Stichwörter

Selbstbefähigung, Genesung, Empowerment, Recovery, Selbstbestimmung


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