BALANCE erfahrungen

220 Seiten

ISBN:
978-3-86739-052-1
Auflage:
1. Auflage 2009
Preis:
  • D: 15,00 €
  • A: 15,50 €

 


Wenn der Krieg nicht endet

Schicksale von traumatisierten Soldaten und ihren Angehörigen

Was können wir tun, um denen, die wir in den Krieg schicken, zu helfen, damit sie an den Erfahrungen, die sie dort machen, nicht zerbrechen? Den ersten Schritt unternimmt Autorin Leah Wizelman mit ihrem Buch »Wenn der Krieg nicht endet: Schicksale von traumatisierten Soldaten und ihren Angehörigen«.

Aggressionen und Schlaf- und Gedächtnisstörungen sind Symptome, an denen viele Soldaten nach Kriegseinsätzen im Ausland leiden. Sich und anderen diese seelischen Probleme überhaupt einzugestehen und sich professionelle Hilfe zu holen, ist eine der Hauptschwierigkeiten, die es dabei zu überwinden gilt.

In ihrem Buch stellt Leah Wizelman 21 ergreifende Schicksale von Soldaten und ihren Angehörigen aus den USA, Kanada, Australien und Deutschland vor, die diesen Mut aufgebracht haben. Das Buch wirbt um Verständnis in der Öffentlichkeit und erleichtert den Betroffenen und Angehörigen den Umgang mit PTBS.

Ein wichtiges Buch für Soldaten, Veteranen und deren Angehörige, sowie medizinische und psychologische Fachleute, die sie betreuen. Außerdem interessant für Polizisten, Journalisten und Angehörige von Hilfsorganisationen in Krisengebieten.

Blick ins Buch

Autoren

LeahWizelman
Leah Wizelman

Leah Wizelman ist Biologin und promoviert zurzeit in der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Technischen Universität München über Mechanismen der Stressregulation bei Patienten mit PTBS Posttraumatischer Belastungsstörung.

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Rezension

Wenn das Verteidigungsministerium auch die Fälle von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) bei deutschen Soldaten im Auslandseinsatz auf 1 % herunterspielt und eine Referentin aus diesem Amt im Nachwort zu diesem hoch wichtigen Buch auf das angeblich wasserdichte psychosoziale Netz in der Betreuung der Betroffenen bei der Bundeswehr verweist - die Wirklichkeit sieht leider anders aus. Das belegen die 21 Interviews mit traumatisierten ehemaligen Armeeangehörigen sowie ihren Partnerinnen aus Deutschland, Kanada, Australien und den USA. [ ... ] Die authentischen Berichte lassen erkennen, wie unvorbereitet sowohl Betroffene/Angehörige als auch Verantwortliche die Diagnose PTBS trifft und wie steinig der Weg ist für eine angemessene Therapie.

Uwe-Friedrich Obsen vom ekz.bibliotheksservice

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Stichwörter

Trauma, Depression, Posttraumatisches Stresssyndrom, Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Stressbewältigung, Angst


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