20.06.2015

Einfach tun!

Flache Hierarchien und flexible Regeln statt Bevormundung das Weddinger Modell ebnet im St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin neue Wege. Erfrischend offen berichten Oberärztin Lieselotte Mahler und Pflegedirektorin Ina Jarchov-Jàdi im Tagesspiegel über die Idee und verraten nebenbei noch ihren Lieblings-Psychiatrie-Witz.

Die Prinzipien des Weddinger Modells hören sich zunächst ganz selbstverständlich an, doch ein Blick in die psychiatrische Praxis offenbart einen anderen Umgangston. Ein Perspektivwechsel ist dringend erforderlich. Dieser gelingt nur, wenn (wieder) mehr auf das Erfahrungswissen vertraut wird und die Betroffenen stärker in das Therapiegeschehen eingebunden werden.

»Wir sind in der Psychiatrie in einer sehr bunten Welt des ehrlichen Menschseins, die Patienten sind keine Aliens aus einem anderen Kosmos. Es sind einfach Menschen mit vielen Facetten, wie wir auch. Manche sind unglaublich cool und stecken einen auch mal in die Tasche, sie sind überaus kreativ, das berührt mich immer wieder. Ich denke an diesen jungen Mann, der bezeichnete seine Mutter als Talent-Runterreguliererin. Was für eine Wortschöpfung!« Mit diesen Worten wirbt Lieselotte Mahler für mehr Selbstbestimmung. Und die ist zugleich das Besondere am Weddinger Modell.

Möchten Sie mehr über die Prinzipien und Hintergründe erfahren? Auf der Webseite des Tagesspiegels » können Sie den Artikel nachlesen.

Das Buch zum Thema »Weddinger Modell« von Lieselotte Mahler, Ina Jarchov-Jàdi, Christiane Montag und Jürgen Gallinat finden Sie hier ».

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