28.08.2015

Peerarbeit institutionell verankern

Ein schwammiges Rollenverständnis, Konkurrenzdenken sowie das Fehlen einer Dialogkultur stehen der Einbeziehung von Psychiatrie-Erfahrenen in psychiatrische Dienste vielfach entgegen. Wie Peers ohne Reibungsverluste in ein Team integriert werden können, zeigt unsere neue Arbeitshilfe innovativ und praxisnah.

Peerspezialisten verfügen über einen reichen Erfahrungsschatz, sind Hoffnungsträger und vermitteln ein neues Krankheits- und Lebensverständnis. Damit Betroffene, aber auch Mitarbeitende von diesem Schatz profitieren, sind die Rahmenbedingungen in Organisationen zu klären sowie Aufgaben- und Arbeitsprofile zu erstellen. Psychiatrie-Erfahrene müssen gut im Team verankert sein, dazu gehören auch Supervision und Betreuung. Wichtige Schlüssel sind Respekt und gegenseitige Wertschätzung.

Unser Leitfaden »Mit Peers arbeiten« liefert hierfür das nötige fachliche Handwerkszeug. Ein Ausbildungsplan, Muster von Arbeitsplatzbeschreibungen, ein Einarbeitungsleitfaden und eine Stellenausschreibung stehen zum Download bereit. Auch gibt es im Buch hilfreiche Infoblätter. Diese können Leitungskräfte nutzen, um ihre Mitarbeitenden auf den Prozess vorzubereiten. Im letzten Teil des Buches wird ein Integrationsplan beschrieben. Beispiele und nützliche Links runden die Arbeitshilfe ab.

Mit diesem Leitfaden wird die Einbeziehung zum Erfolg.

Weitere Informationen finden Sie auf der Buchseite ».

»Unterwegs mit einer Genesungsbegleiterin« – der Radiosender Bayern 2 gibt einen spannenden Einblick in die Arbeit einer Erfahrungsexpertin. Hier » können Sie sich das Feature anhören.

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