11.05.2016

Strafverfahren bei geistiger Behinderung?

Um Delikt und behinderungsspezifische Mythen geht es in der neusten Ausgabe der »Recht & Psychiatrie«. Die Zeitschrift wirft mit einem spannenden Themen-Mix Fragen aus der Welt von Justiz und Seelenkunde auf.

Der Ablauf eines Strafverfahrens ist schon für manchen normalbegabten Beschuldigten nicht leicht zu verstehen. Wie aber sieht es dann erst bei Menschen mit geistiger Behinderung aus? Der Beitrag von Krüger, Schmitz und Niehaus spürt der Frage nach, inwieweit negative Einstellungen und behinderungsspezifische Mythen die Fallbeurteilung durch Verfahrensbeteiligte bei intellektuell beeinträchtigten Beschuldigten beeinflussen.

Im Artikel von Eher, Lindemann, Birklbauer und Müller wird der »Gefährlichkeitsbegriff« als Voraussetzung für die Verhängung vorbeugender freiheitsentziehender Maßnahmen einer kritischen Betrachtung unterzogen.

Sind kriminalprognostische Verfahren auf Frauen anwendbar? Das ist die Frage, der die Autoren Krammer, Mokros und Klecha für den deutschsprachigen Raum nachgehen.

Eisenberg schließlich beschäftigt sich mit einem Verwerfungsbeschluss des BGH und der zugrunde liegenden Entscheidung des LG Bielefeld, in denen es um den Vorwurf eines mängelbehafteten psychiatrischen Gutachtens geht.

Weitere Informationen zum Heft, das Editorial und Dokumente aus der Rechtsprechung zum kostenlosen Download finden Sie auf der Seite der aktuellen Ausgabe »

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