19.04.2016

Unbequeme Fragen

In der neuen Ausgabe der »Sozialpschiatrischen Informationen« stehen viele »heilige Kühe« der Sozialpsychiatrie auf dem Prüfstand. Die Psychiatriereform wird unter die Lupe genommen, die Rede vom Ende der Unheilbarkeit, auch die Sozialpsychiatrie selbst und ihr Verhältnis zur Realität bleiben nicht verschont.

»Unbequeme Wahrheiten« wollten die Macher das Heft ursprünglich nennen - wäre nicht der Einwand erhoben worden, es sei vermessen, Wahrheiten postulieren zu wollen.

Sozialpsychiatrie und Realität - diesen Titel trägt das Blatt nun, in dem genau beleuchtet wird, was eigentlich dran ist am Anspruch der Selbstbestimmung der Erkrankten, am Postulat »Recovery« oder auch am institutionellen sozialpsychiatrischen Versorgungssystem - soll heißen: Betreutes Leben von der Wiege bis zur Bahre.

Hans- Joachim Meyer, Markus Jäger, Klaus Pramann, Hermann Elgeti, Günter Kruse und viele andere untersuchen in spannenden Beiträgen, ob aus dem einstigen »Traum« Sozialpsychiatrie inzwischen ein Alptraum geworden ist.

Mehr Informationen, das Inhaltsverzeichnis, das Editorial und den Gratisartikel von Hans Joachim Meyer »Und wo bleiben die Schwerkranken - Selbstsorge statt Fürsorge?« finden Sie auf der Seite der aktuellen Ausgabe.

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