19.02.2016

Wichtige Kurskorrektur: PEPP ist vom Tisch

Gesundheitsminister Hermann Gröhe kündigte gestern eine grundlegende Neugestaltung des Psych-Entgeltsystems an. Damit ist die verbandsübergreifend kritisierte Einführung von PEPP (Pauschalierenden Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosomatik) und damit ein weiterer Schritt zur Ökonomisierung psychiatrischer Versorgung passé. Wir sehen hier einen großen Erfolg in politisch schwierigen Zeiten und gratulieren allen, die dazu beigetragen haben!

Es ist ein regelrechter Kurswechsel im Bundesgesundheitsministerium erfolgt, sollte doch eigentlich PEPP für 2017 verbindlich eingeführt werden. Stattdessen wird das neue Entgeltsystem als Budgetsystem ausgestaltet unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten.

Dabei soll es sich an verbindlichen Qualitätsvorgaben orientieren, auch an Mindestvorgaben zur Personalausstattung, und es soll ausdrücklich Anreize für sektorenübergreifende, aufsuchende Behandlung enthalten.

Regionalbudgets wurden bislang überwiegend im Rahmen von Modellprojekten realisiert. Erste Erfahrungen mit der Umsetzung solcher Budgets haben unser Autorenteam Arno Deister (President elect DGPPN) und Bettina Wilms hier dargestellt: »Regionale Verantwortung übernehmen«

Weitere Informationen zum Aus von PEPP finden Sie in der Pressemitteilung der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde) »

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