April

06. April 2017

Diverse

Auf der Spur des Morgensterns

Trialogisches Symposium aus Anlass des 100. Geburtstages von Dorothea Buck

»Die Psychiatrie muss auf den Erfahrungen der Betroffenen beruhen; sonst ist sie keine »empirische« Wissenschaft.« (Dorothea Buck)

Dorothea Buck wird am 5. April 2017 hundert Jahre alt. Unermüdlich kämpft sie gegen die sprachlose Psychiatrie, die sie im Extrem kennengelernt hat. Der Dialog auf Augenhöhe, unter Beteiligung der Angehörigen auch Trialog genannt, und ein offenes Verstehen psychischer Krankheiten und Krisen sind ihre Ziele.

Im Rückblick sind verschiedene Stationen zu betrachten, die beispielhaft von Weggefährten repräsentiert werden: das Ringen um die Anerkennung der NS-Opfer, Psychoseseminare und Trialog-Bewegung, die Organisation Psychiatrie-Erfahrener, der Weltkongress »Abschied von Babylon«, ihre Bücher und Vortragsreisen, die Gründung von Irre menschlich und Ex-In Hamburg, die Ausstellung zur NS-Psychiatrie und nicht zuletzt ihre Kunst.

Der Ausblick will zeigen, wo es hingeht, wenn die Menschenrechte im Zentrum stehen. Wie gewaltlos Psychiatrie sein kann, wenn gesunde Milieus gewährleistet sind - im ambulanten Hometreatment und in Soteria-Stationen. Welche Hilfe und Herausforderung Peerarbeit dabei ist. Was Teilhabe und Inklusion bedeuten und welchen Maßstab wir an die neuen Gesetze anlegen müssen.

Für ihr Lebenswerk wird Dorothea Buck 2017 die höchste Hamburger Ehrung zugesprochen.

Das komplette Programm können Sie dem Veranstaltungsflyer entnehmen »

Eintritt

14:00 - 20:00 Uhr. Anmeldung möglich, aber nicht nötig: bock@uke.de

Veranstaltungsort

Hörsaal A Uni-Hauptgebäude
Edmund-Siemers-Allee 1 (am Dammtor)
20146 Hamburg Anfahrt

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