02.01.2017

»Wir wollten ins Verderben rennen«

Wir laden Sie ein zur Buchvorstellung mit anschließender Diskussion zur Geschichte des Sozialistischen Patientenkollektivs Heidelberg. Wann? Dienstag, 24. Januar 2017, von 18.00 bis 19.30 Uhr. Wo? Hörsaal der Nervenklinik, Charité Campus Mitte, Berlin. Die Veranstaltung ist kostenlos!

Das öffentliche Interesse am Sozialistischen Patientenkollektiv Heidelberg (SPK) als angeblicher terroristischer Kaderschmiede regt sich zumeist anlässlich der Jahrestage von Anschlägen der RAF. Das vorliegende Buch hebt sich bewusst von sensationslüsternen Gräuelgeschichten über die »Irren am Gewehr« ab: Es behandelt das SPK als komplexes, dramatisches und erinnerungswürdiges Phänomen der Psychiatriegeschichte und der 68er-Bewegung.

Begrüßung
Prof. Dr. Dr. Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Buchvorstellung und Diskussion mit
• Christian Pross, Autor des Buches.
Prof. Dr. Christian Pross war Anfang 1970 als Medizinstudent in Heidelberg am Zustandekommen des Kompromisses zwischen Patientenkollektiv und Rektorat beteiligt. Er forscht und publiziert über Medizin im Nationalsozialismus, die Verfolgung jüdischer Ärzte sowie über die Behandlung von traumatisierten Flüchtlingen und Stasi-Verfolgten. Von 1992 bis 2003 war er Leiter des Behandlungszentrums für Folteropfer in Berlin.
• Stefanie Berger, ehemalige Patientin des SPK. Heute arbeitet sie als Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Moderation
Prof. Dr. Heinz-Peter Schmiedebach, Professur für Medical Humanities an der Charité


Weitere Informationen können Sie dem Veranstaltungsflyer »

Weitere Informationen zum Buch, sowie Bestellmöglichkeit hier »

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