13.05.2014

Macht doch Sinn...

Haben seelische Krisen etwas mit der eigenen Lebensgeschichte zu tun?
»Womit denn sonst?!« sagt unser neues Buch »Sinnsuche und Genesung« von Thomas Bock, Kristin Klapheck und Frederike Ruppelt. Es setzt psychische Erkrankungen in Beziehung zu der individuellen Biografie der Betroffenen und zeigt neue Methoden für Therapie, Pflege und Genesungsbegleitung.

Genetische Disposition, Stoffwechselerkrankung - die moderne Psychiatrie neigt bei der Erklärung und Behandlung von psychischen Erkrankungen zu biologischen Ansätzen. Doch wie sinnvoll und genesungsfördernd ist diese Sichtweise für die Betroffenen selbst, ihre Angehörigen und die Behandelnden? Hat eine Psychose nicht in erster Linie etwas mit den Lebensumständen und Erfahrungen des Betroffenen zu tun?

Dieses Buch fasst die Erkenntnisse des trialogischen Forschungsprojektes »SuSi« des Universitätsklinikums Eppendorf zusammen. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig die Sinnsuche bei Psychosen und anderen psychischen Erkrankungen, wie Trauma, Depression und Manie, ist -  als Bewältigungsstrategie und Therapieansatz.  Dabei geht es jedoch nicht um eine Beschönigung der Krankheit, sondern darum die Krise mit der eigenen Lebensgeschichte in Verbindung zu bringen.
Auch die Konsequenzen für die therapeutische Behandlung, die professionelle Pflege und den Recoveryprozess stellt das Buch anhand zahlreicher Beiträge aus der Praxis vor.  

Hier können Sie einen Blick in das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung werfen.

Mehr zu diesem richtungsweisenden und innovativen Buch finden Sie hier »

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