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4 Ausgaben jährlich,
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P. Brieger, M. Eink, H. Elgeti, U. Gonther, H. Haselbeck, S. Krumm, G. Kruse, K. Nuißl, K. Reichel, S. Prins, R. Schernus, U. Schmalz, R. Seidel, A. Theißing, S. Thoma, P. Weber, D. Zedlick

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47. Jahrgang 2017: Ausgabe 3

Wie wollen wir die psychiatrische Versorgung organisieren?

»Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft« Wilhelm von Humboldt

Themenschwerpunkt zur Koordination und Planung in der Psychiatrie.

Anhand ausgewählter Artikel aus den Sozialpsychiatrischen Informationen von 1972 bis 2009 werden aktuelle Themen in der Koordination psychiatrischer Hilfen beleuchtet:

  • psychiatriepolitische Willensbildung und Planung (1972 und heute)
  • Umsetzungsstrategien und Begleitforschung (1983 und heute) (kostenloser Download des Artikels unten)
  • Zusammenarbeit im regionalen Verbund (1988 und heute)
  • Bedarfsermittlung und Finanzierung von Hilfen: von der Personalbemessung zum Bundesteilhabegesetz (1995 und heute)
  • institutionelle Veränderungen und Folgen für die Alltagsarbeit: Glanz und Elend der Psychiatriereform am Beispiel der »Heimdebatte« (2009 und heute)
  • Dies und vieles mehr in der neuen Ausgabe der Sozialpsychiatrischen Informationen.

    Nach wie vor gibt es übrigens die Test-Abo-Aktion für alle Zeitschriften des Psychiatrie Verlages

    22 Artikel

    Inhaltsverzeichnis Heft 3/2017
    –Inhaltsverzeichnis –
    Editorial
    –Editorial–
    Hermann Elgeti
    Die Pläne und Ordnungen des Franz Sch.
    –Zur Titelabbildung–
    Wolfram Voigtländer
    Zusammenfassung:
    Franz Sch. Genfer See, Station N° 11 StATG 9‘10, 5.4/10116, lnv. Nr. 146 Staatsarchiv Thurgau
    Hermann Elgeti
    Zusammenfassung:
    Zusammenfassung Der Beitrag beschreibt den Verlauf der Psychiatriereform am Beispiel einer großen Versorgungsregion und verdeutlicht die nachteiligen Wirkungen einer zunehmenden Kommerzialisierung der psychiatrischen Arbeit. Der Reformprozess begann 1967 nach der Berufung von Karl Peter Kisker auf den psychiatrischen Lehrstuhl der neu gegründeten Medizinischen Hochschule Hannover. Vorangetrieben wurde er mit dem Engagement der Akteure im regionalen Verbund, wichtig waren aber auch das sozialpolitische Engagement der Kommune, Rahmensetzungen des Landes und viele Modellprojekte. Als Resümee werden fünf Kriterien zur Qualitätsentwicklung der gemeindepsychiatrischen Versorgung im regionalen Kontext vorgestellt.
    Antrag
    der Abgeordneten Picard, Dr. Martin, Dr. Jungmann, Dr. Götz, Burger, Prinz zu Sayn- Wittgenstein- Hohenstein, von Thadden, Köster und der Fraktion der CDU/CSU betr. Situation der Psychiatrie in der Bundesrepublik
    Deutscher Bundestag, 6. Wahlperiode, Drucksache VI/474, Sachgebiet 212
    Helmut Haselbeck
    Zusammenfassung:
    Zusammenfassung Eingeleitet mit persönlich gehaltenen Erinnerungen an die späten 1960er- und frühen 1970er-Jahre soll der soziale und gesellschaftspolitische Hintergrund der psychiatrischen Reformbemühungen veranschaulicht werden, die schließlich 1975 in den Bericht der Sachverständigenkommission zur Lage der Psychiatrie mündeten. Nach einer Skizze des Berichtes und den daraus erwachsenen Modellprogrammen werden neben den erfreulichen Veränderungen der psychiatrischen Versorgungslandschaft auch ungelöste Konflikte und Probleme dargestellt. Der Beitrag schließt mit einem bilanzierenden Ausblick auf die schwierige zukünftige Gestaltung der psychiatrischen Versorgung.
    Stefan Mitzlaff
    Zusammenfassung:
    Früher und nun auch im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit als Begleitforscher im Modellprogramm Psychiatrie ist mir aufgefallen, wie gelegentlich unter »den Reformern « (und damit in der Reformarbeit) Einstellungen und Verhalten wirksam sind, die von der Reformerseite selbst schon lange und zurecht als hinderlich oder obstruktiv erkannt wurden.
    Ingmar Steinhart
    Zusammenfassung:
    Zusammenfassung Der Beitrag beschreibt die aktuelle Situation nach der Psychiatrieenquete inklusive der noch unbearbeiteten Aufgaben und plädiert für den Beginn einer neuen Reformära, die Menschen mit schweren psychischen Störungen in den Mittelpunkt stellt. Die vorgeschlagenen Lösungen, bezogen auf die Umsetzungsstrategien, erfordern die Entwicklung von evidenzbasierten Standards mit einer multiprofessionellen ambulanten Leistungserbringung im Kern, inklusive entsprechender Steuerungsstrukturen auf Personen- und Systemebene. Unterstützend sollten sich die Anbieter, die kommunale Familie, die Länder und die Universitäten positiv zur Versorgungsforschung inklusive Teilhabe- und Gesundheitsberichterstattung für Menschen mit längeren Psychiatriekarrieren positionieren, entsprechende Strukturen aufbauen und Hand in Hand eine evidenzbasierte neue Qualität der psychiatrischen Versorgungslandschaft gestalten.
    Günther Wienberg
    Zusammenfassung:
    Zusammenfassung Am Beispiel des ambulanten »Psychosozialen Krisendienstes Bielefeld « sollen Möglichkeiten und Grenzen eines Modells einrichtungs- und trägerübergreifender Kooperation und Koordination in der psychosozialen Versorgung einer großstädtischen Region untersucht werden. Dabei wird zunächst der Stand der psychosozialen und psychiatrischen Versorgung der Stadt Bielefeld vor Beginn des Projektes »Krisendienst« unter besonderer Berücksichtigung des Kooperations-Aspektes beschrieben werden. Es folgt eine chronologische Darstellung der Entwicklungsgeschichte des Projektes sowie eine kritische Einschätzung der Rollen, die die unterschiedlichen Protagonisten dabei gespielt haben. Den Schluß bilden einige allgemeine Thesen zum Problem der Kooperation und Koordination in der psychosozialen Versorgung, die die im Projekt »Krisendienst« gesammelten Erfahrungen zusammenfassend bewerten. Schließlich noch ein Nachtrag aus heutiger Sicht – ein Jahr nach dem Vortrag auf der Tagung des »Modellverbundes Psychiatrie«.
    Nils Greve
    Zusammenfassung:
    Zusammenfassung Der Beitrag beschreibt die historische Entwicklung des Konzepts »Gemeindepsychiatrischer Verbund«, die zahlreichen Schritte zu seiner Umsetzung, den insgesamt unbefriedigenden Stand des Erreichten und die Perspektiven der nächsten Jahre. Er schließt mit der Forderung, über viele kleine Teilschritte hinaus zu einem Gesamtkonzept regionaler Verbundstrukturen zu kommen, in deren Mittelpunkt multiprofessionelle ambulant-aufsuchende Teams nach dem Vorbild der Community Mental Health Teams stehen sollten.
    K. E. Brill, A. Crome, P. Gromann-Richter, R. Hölzke, H. Kunze, P. Kruckenberg, D. Stahlkopf
    Matthias Rosemann
    Zusammenfassung:
    Zusammenfassung Seit dem Jahr 1995 hat der Begriff der »personenzentrierten Hilfen« seinen Weg in der psychiatrischen Landschaft genommen. Im Kern ging es um die Orientierung der Hilfen an den individuellen Bedarfen einer Person in einer aktuellen Situation und den Umbau des Versorgungssystems, um diese Orientierung möglich zu machen. Zugleich wurde gefordert, keinen Menschen wegen Art oder Schwere der Erkrankung auszugrenzen. Beides ist nur möglich, wenn Hilfebedarfe individuell ermittelt, dann aber koordiniert erbracht werden. Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) und anderen neuen Gesetzen ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg gegangen worden. Das BTHG stärkt die Rolle der Menschen mit Behinderungen. Die nun notwendigen nächsten Schritte erfordern von den Anbietern zukünftig kreative Aktivitäten, um aus dem Gesetz Wirklichkeit werden zu lassen
    Rainer Hölzke
    Michael Eink
    Zusammenfassung:
    Zusammenfassung Bis heute ist die Bilanz der Psychiatriereform in der Fachwelt umstritten. Das Hauptziel, die radikale Modernisierung der alten Anstalten und der Aufbau neuer Hilfeeinrichtungen, konnte zweifellos erreicht werden. Als Aktualisierung und Erweiterung des Reprints von Rainer Hölzke zur Auflösung eines Wohnheims soll hier diskutiert werden, wohin die Reform im Hinblick auf Institutionen weiterentwickelt werden kann.
    Bernd Hontschik
    Zusammenfassung:
    Im Norden von Frankfurt liegt der Wetteraukreis. Vor wenigen Monaten wurde dort eine 16-jährige Schülerin direkt aus dem Unterricht der Kurt-Schumacher-Schule in Karben (Kreis Wetterau) von zwei Polizisten abgeholt und mit ihrer Mutter, Angehörige der Minderheit der Roma, nach Serbien abgeschoben. Juristisch alles korrekt, aber im Verfahren ein bedauerlicher Einzelfall, so hieß es seitens der Behörden. Die Aufregung war schnell vorbei.
    Immer die Nase im Wind
    Nachrichten aus dem Netzwerk Sozialpsychiatrischer Dienste in Deutschland
    Herr Mannsdorff schreibt
    –Lebenslagen
    Sibylle Prins
    Zusammenfassung:
    Peter Mannsdorff ist zum Zeitpunkt des Interviews 59 Jahre alt. Er ist verheiratet, und lebt mit seiner Frau in einer 85qm-Wohnung in einem Wohnblock einer Metropole. Sein Lebensunterhalt kommt über die Grundsicherung. Er ist mit 27 Jahren zum ersten Mal erkrankt, sein letzter Klinikaufenthalt war in 2014. Zurzeit nimmt er Termine beim niedergelassenen Facharzt wahr. Herr Mannsdorff hat Abitur, sein Studium zum Studienrat musste er seinerzeit aufgrund seiner Erkrankung abbrechen. Zur Fortbewegung nutzt er öffentliche Verkehrsmittel. Er besitzt einen PC und nutzt das Internet, ist aber kein Mitglied in sozialen Netzwerken.
    Trauer als Pathologie – Zu einer Kontroverse in Dänemark
    Beyond Tellerrand – Internationale Bücherschau
    Allan Køster
    Zusammenfassung:
    Mai-Britt Guldin (2014): Tab og Sorg. En grundbog for professionelle. Hans Reizels Forlag. København. 320 pages 40 euro (300 kr.) Jesper Roesgaard Mogensen & Preben Engelbrekt (2013): At forstå Sorg: Teoretiske og praktiske perspektiver. Samfundslitteratur. Frederiksberg. 206 pages 33 euro (250 kr.) Esben Kjær (2016): Min usynlige søn. Kunsten at leve med sine døde resten af livet. Gyldendal. Lithuania. 206 pages 33 euro (250 kr.) Naja Marie Aidt (2017) Har døden taget noget fra dig så giv det tilbage. Carls bog. Gyldendal. Latvia 168 pages 33 euro (250 kr.)
    Hans Wenzl, Karl Friedrich Masuhr, Johann Pfefferer-Wolf
    Zusammenfassung:
    Mechthilde Kütemeyer ist sicher vielen Lesern der Sozialpsychiatrischen Informationen bekannt, wenn auch der Schwerpunkt ihrer Arbeit nicht im psychiatrischen Bereich lag. Sie ist am 7. Dezember 1938 in Görlitz geboren, in Heidelberg aufgewachsen und hat dort Medizin studiert. Sie begann mit ihrer psychiatrischen und psychotherapeutischen Ausbildung bei Norman Elrod und im Schweizer Kantonsspital in Wil.

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