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49. Jahrgang: Ausgabe 1

Gewalt – alte und neue Herausforderungen für die Psychiatrie

Was mit »Gewalt« im psychiatrischen Kontext gemeint ist, das scheint auf den ersten Blick klar zu sein. Und kein kritischer Blick auf Psychiatrie kommt an diesem Thema vorbei. Schnell zeigt sich aber, dass ganz Unterschiedliches gemeint ist. Je nach Provenienz stellt Gewalt ein bestimmendes, notwendiges oder verzichtbares Element der psychiatrischen Versorgung dar – mit jeweils eigenem Gewaltverständnis. Ein Schwerpunktheft zu einem Phänomen, das sich einem einfachen Zugriff entzieht, u.a. mit diesen Themen:

  • Gewaltrisiko, psychische Krankheit und Stigma ;
  • Nimmt Gewalt gegen Mitarbeitende im Gesundheitswesen zu? (Gratisartikel);
  • Behandlung von Gewalterfahrungen;
  • Strategien zur Vermeidung von Zwang;
  • Psychische Erkrankung, Gewalt und Geschlecht.
  • Gratisartikel in diesem Heft: »Nimmt Gewalt gegen Mitarbeitende im Gesundheitswesen zu? « von Dirk Richter..

    Dies und vieles mehr in der neuen Ausgabe der Sozialpsychiatrischen Informationen.

    Nach wie vor gibt es übrigens die Test-Abo-Aktion für alle Zeitschriften des Psychiatrie Verlages

    Folgen von Gewalt in der Kindheit aus kinder- und jugendpsychiatrischer Sicht

    Eva-Maria Franck

    Zusammenfassung

    Zusammenfassung Gewalt, als eine Bedingung psychischer Störungen, wird seit geraumer Zeit viel diskutiert und angenommen. Im Kindes- und Jugendalter kann Gewalt zu einer Gefährdung des Kindeswohls und im Weiteren auch zu der Entstehung psychiatrischer Störungen führen. Mit Blick auf die Entwicklungsphasen des Kindes und Jugendlichen sowie mögliche (Ver-)Störungen als Gewaltfolge, soll hier der Fokus auf mögliche Entwicklungsbedingungen psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter gelegt werden, die auch im Erwachsenalter eine Rolle spielen.

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