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49. Jahrgang: Ausgabe 1

Gewalt – alte und neue Herausforderungen für die Psychiatrie

Was mit »Gewalt« im psychiatrischen Kontext gemeint ist, das scheint auf den ersten Blick klar zu sein. Und kein kritischer Blick auf Psychiatrie kommt an diesem Thema vorbei. Schnell zeigt sich aber, dass ganz Unterschiedliches gemeint ist. Je nach Provenienz stellt Gewalt ein bestimmendes, notwendiges oder verzichtbares Element der psychiatrischen Versorgung dar – mit jeweils eigenem Gewaltverständnis. Ein Schwerpunktheft zu einem Phänomen, das sich einem einfachen Zugriff entzieht, u.a. mit diesen Themen:

  • Gewaltrisiko, psychische Krankheit und Stigma ;
  • Nimmt Gewalt gegen Mitarbeitende im Gesundheitswesen zu? (Gratisartikel);
  • Behandlung von Gewalterfahrungen;
  • Strategien zur Vermeidung von Zwang;
  • Psychische Erkrankung, Gewalt und Geschlecht.
  • Gratisartikel in diesem Heft: »Nimmt Gewalt gegen Mitarbeitende im Gesundheitswesen zu? « von Dirk Richter..

    Dies und vieles mehr in der neuen Ausgabe der Sozialpsychiatrischen Informationen.

    Nach wie vor gibt es übrigens die Test-Abo-Aktion für alle Zeitschriften des Psychiatrie Verlages

    Aggression auf Station

    Entwicklung eines Maßnahmenplans zur Reduktion von Gewalt durch geflüchtete Menschen auf einer akutpsychiatrischen Station

    Andreas Fraunhofer, Christian Hampel, Franziska Scheuerecker

    Zusammenfassung

    Zusammenfassung Die Zunahme an geflüchteten Menschen in der Psychiatrie stellt die MitarbeiterInnen vor neue Herausforderungen. Mangelnde Sprachkenntnisse, komplexe rechtliche Rahmenbedingungen und kulturelle Divergenzen im Behandlungsprozess können zur Anspannung der PatientInnen und der MitarbeiterInnen führen. Auf Grundlage eines Aktionsforschungsansatzes soll im Rahmen einer Masterarbeit an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena nun die Situation auf einer akutpsychiatrisch-geschlossenen Station strukturiert untersucht werden. Ziel ist die Erforschung der Realitätswahrnehmung der unterschiedlichen Personengruppen und daraus resultierende Handlungsableitungen, die im Stationsalltag entlastend wirken können.

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