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49. Jahrgang: Ausgabe 1

Gewalt – alte und neue Herausforderungen für die Psychiatrie

Was mit »Gewalt« im psychiatrischen Kontext gemeint ist, das scheint auf den ersten Blick klar zu sein. Und kein kritischer Blick auf Psychiatrie kommt an diesem Thema vorbei. Schnell zeigt sich aber, dass ganz Unterschiedliches gemeint ist. Je nach Provenienz stellt Gewalt ein bestimmendes, notwendiges oder verzichtbares Element der psychiatrischen Versorgung dar – mit jeweils eigenem Gewaltverständnis. Ein Schwerpunktheft zu einem Phänomen, das sich einem einfachen Zugriff entzieht, u.a. mit diesen Themen:

  • Gewaltrisiko, psychische Krankheit und Stigma ;
  • Nimmt Gewalt gegen Mitarbeitende im Gesundheitswesen zu? (Gratisartikel);
  • Behandlung von Gewalterfahrungen;
  • Strategien zur Vermeidung von Zwang;
  • Psychische Erkrankung, Gewalt und Geschlecht.
  • Gratisartikel in diesem Heft: »Nimmt Gewalt gegen Mitarbeitende im Gesundheitswesen zu? « von Dirk Richter..

    Dies und vieles mehr in der neuen Ausgabe der Sozialpsychiatrischen Informationen.

    Nach wie vor gibt es übrigens die Test-Abo-Aktion für alle Zeitschriften des Psychiatrie Verlages

    Gewalterfahrungen psychiatrisch Pflegender am Arbeitsplatz

    Michael Schulz, Michael Löhr

    Zusammenfassung

    Zusammenfassung Psychiatrisch Pflegende sind im Hinblick auf Übergriffe durch Patienten im Vergleich zu anderen Berufsgruppen einem hohen Risiko ausgesetzt. Wenngleich eine allgemeingültige Definition von Gewalt und Aggression im Arbeitskontext fehlt, so lässt sich grob zwischen verbaler, physischer, psychischer und sexueller Gewalt unterscheiden. Erlebte Gewalt am Arbeitsplatz hat vielfältige negative Folgen für die Beteiligten und die Institution. Bei den meisten Übergriffen stehen weniger die körperlichen, sondern eher die psychischen Folgen im Vordergrund. Dabei können die Reaktionen und Folgen unterschiedlich und vielfältig sein. Neben physischen Verletzungen kommt es gehäuft zu psychischen Folgestörungen. Vor dem Hintergrund, dass es sich bei der Entstehung von Aggression und Gewalt um ein komplexes Geschehen handelt, sind mehrdimensionale Interventionen zielführend. Beispielhaft wird das »Safewardskonzept« vorgestellt.

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