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49. Jahrgang: Ausgabe 2

Von Menschen und Tieren – Animalisches in der Psychiatrie

Schon immer dienten Tiere dem Menschen zur Selbstverortung in der Welt, sei es durch Abgrenzung oder Identifikation. Und während in der Wissenschaft die Grenzen zwischen dem Tierischen und dem Menschlichen immer mehr verschwimmen, oftmals Tiermodelle zur Erklärung psychischer Krankheiten herangezogen werden, bevölkern auch auf praktischer Seite kleine Lebewesen die Psychiatrie außerhalb und innerhalb der Behandlungszimmer, in Form von Stationshunden, Stationsmeerschweinchen oder Haustieren.

Welche Rolle spielen eigentlich Tiere in der Psychiatrie? Wo steht die Psychiatrie heute im Verhältnis zu den Tieren und dem Tierischen? Um das Terrain zu erkunden, konnten wir Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Disziplinen gewinnen. Unter anderem zu diesen Themen:

  • Co-Therapeuten auf vier Beinen: Tiergestützte Interventionen ambulant und stationär
  • Wahnsinn und Animalität: Streifzüge durch ein philosophisches Begriffsmilieu
  • Berichte aus der Praxis: Zur Bedeutung von Tieren bei psychischen Krisen
  • Gratisartikel in diesem Heft: »Die psychiatrische Waldstation als konkrete Utopie« von Renate Fischer.

    Dies und vieles mehr in der Frühjahrsausgabe der Sozialpsychiatrischen Informationen.

    Nach wie vor gibt es übrigens die Test-Abo-Aktion für alle Zeitschriften des Psychiatrie Verlages.

    Einfach mal in netter Gesellschaft herumsitzen ...

    Tiergestützte Intervention in der Allgemeinpsychiatrie

    Cornelia Drees

    Zusammenfassung

    Zusammenfassung Ein zwangloses Treffen mit Tieren kann für Menschen und erst recht für Menschen in einer schwierigen Lebenssituation eine Kraftquelle bedeuten und die Salutogenese unterstützen. Unsere Urverbindung (Biophilie) zur Natur macht es möglich, dass wir über Tiere zur Entspannung und über die Entspannung zu einer neuen Eigenwahrnehmung kommen. Ob stimmungsaufhellend, blutdrucksenkend oder bindungsbereitend, die Wirkung einer tiergestützten Intervention wird als individuell verschieden beschrieben. Oftmals schneller als wir Menschen schaffen es Tiere, Zugang zu den Patienten zu finden und eine Art Türöffner zu sein.

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