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49. Jahrgang: Ausgabe 2

Von Menschen und Tieren – Animalisches in der Psychiatrie

Schon immer dienten Tiere dem Menschen zur Selbstverortung in der Welt, sei es durch Abgrenzung oder Identifikation. Und während in der Wissenschaft die Grenzen zwischen dem Tierischen und dem Menschlichen immer mehr verschwimmen, oftmals Tiermodelle zur Erklärung psychischer Krankheiten herangezogen werden, bevölkern auch auf praktischer Seite kleine Lebewesen die Psychiatrie außerhalb und innerhalb der Behandlungszimmer, in Form von Stationshunden, Stationsmeerschweinchen oder Haustieren.

Welche Rolle spielen eigentlich Tiere in der Psychiatrie? Wo steht die Psychiatrie heute im Verhältnis zu den Tieren und dem Tierischen? Um das Terrain zu erkunden, konnten wir Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Disziplinen gewinnen. Unter anderem zu diesen Themen:

  • Co-Therapeuten auf vier Beinen: Tiergestützte Interventionen ambulant und stationär
  • Wahnsinn und Animalität: Streifzüge durch ein philosophisches Begriffsmilieu
  • Berichte aus der Praxis: Zur Bedeutung von Tieren bei psychischen Krisen
  • Gratisartikel in diesem Heft: »Die psychiatrische Waldstation als konkrete Utopie« von Renate Fischer.

    Dies und vieles mehr in der Frühjahrsausgabe der Sozialpsychiatrischen Informationen.

    Nach wie vor gibt es übrigens die Test-Abo-Aktion für alle Zeitschriften des Psychiatrie Verlages.

    Frau S. bittet Jesus um Hilfe ...

    Lebenslagen

    Sibylle Prins

    Zusammenfassung

    Anita S. Ist zum Zeitpunkt des Interviews 60 Jahre alt. Sie ist geschieden, hat zwei erwachsene Kinder und ein Enkelkind. Sie hat eine Ausbildung als Fotolaborantin und als Erzieherin. In letzterem Beruf hat sie auch länger gearbeitet, ein Jahr im Kindergarten und danach fünf Jahre in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Inzwischen lebt sie von einer Rente in Höhe von 1200 €. In einer mittleren Großstadt in NRW lebt sie allein in ihrer 50-qm-Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses. Die Wohnung besteht aus zweieinhalb Zimmern plus Küche und Bad und kostet 500 € warm. Daneben hat sie auch noch Kosten für ihre Haftpflichtversicherung und eine Fahrradversicherung. Ihr Fahrrad nutzt sie viel, und ansonsten den ÖPNV, für den sie eine Monatskarte hat. Sie hat einen PC mit Internetanschluss, nutzt jedoch keine sozialen Medien.. Frau S. ist mit 27 Jahren erstmalig psychisch erkrankt. Ihr letzter Klinikaufenthalt war in 2010. Sie ist momentan in Behandlung bei einer Psychiaterin und nimmt auch Psychotherapie in Anspruch.

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