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Sibylle Prins

Hans-Walter Schmuhl

Ralf Seidel

Mit Beharrlichkeit und Sensibilität –
Psychiatrische Straßenvisite für Obdachlose in der Hamburger Innenstadt

Dorothee Freudenberg

Zusammenfassung:

Bei den Untersuchungen zu psychisch kranken Wohnungslosen blieben die Menschen, die außerhalb des Hilfesystems auf der Straße leben, bisher praktisch unberücksichtigt. Das Projekt »Psychiatrische Straßenvisite« hat die Obdachlosen, die in der Hamburger City unter teils extrem elenden Umständen auf der Straße leben, im Blick. Im folgenden Beitrag wird über die ersten 15 Monate des Projekts berichtet. Die Situation der betroffenen Menschen wird untersucht und beschrieben und von den Möglichkeiten und Grenzen medizinischer und sozialer Hilfeleistung wird berichtet.

Was mir manchmal den Schlaf raubt –
Vergessene Themen in der Psychiatrie

Sibylle Prins

Zusammenfassung:

In diesem Beitrag wird auf einige Themen hingewiesen, die nach Meinung der Autorin mehr Aufmerksamkeit vonseiten psychiatrischer Mitarbeiter/-innen verdienen. Zum Beispiel Liebe und Sexualität oder auch die hohe Berührbarkeit mancher psychisch kranker Menschen für all die Leiden, über die Tag für Tag in den Medien berichtet wird, und über die von den sogenannten Gesunden einfach so hinweggelebt wird. Vor allem aber vergisst die Psychiatrie über ihr eigenes Versagen nachzudenken.

Das ist ja zum Ver-rücktwerden –
Wohnungslose und ihre (Sehn)Süchte

Werena Rosenke

Zusammenfassung:

Seit Mitte der 90er-Jahre sind die Hilfeangebote bzw. die Notlagen wohnungsloser Frauen und Männer, die psychiatrische Hilfen brauchen, sowie die Notlagen von Menschen in sog. Mehrfachproblemlagen regelmäßig Thema der Bundestagungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W). Auch gibt es inzwischen an der Schnittstelle von WLH und Psychiatrie/Suchtkrankenhilfe innovative Hilfeangebote. Obwohl es sich also um ein zentrales Anliegen der WLH handelt, zu dem es inzwischen auch diverse fachliche Empfehlungen gibt, sind wir von einer befriedigenden Regelpraxis noch weit entfernt.

Schuldig durch die Freiheit?!
Gedanken eines klinischen Praktikers

Norbert Rüther

Zusammenfassung:

In diesem Beitrag soll es um die Generation »Sozialpsychiatrie« gehen. Gibt es heute erkennbare Versäumnisse und Fehlentwicklungen, die spezifisch dieser Handlungsentität zuzuordnen wären?

Verloren gegangen?
Variationen zum Thema Schattenreiche

Ulla Schmalz

Zusammenfassung:

In drei Teilen, einem berichtenden und gleichzeitig reflexiven Teil, einem Interview mit dem ehemaligen Bewohner des Hotel Plus, Carlo, und einem Interview mit dem Betreuer von Carlo setzt sich dieser Beitrag mit der Frage auseinander, wo die Menschen bleiben, die niemand aushält, die sich massiv selbst gefährden oder aber massiv andere bedrohen, und vor denen oft auch die Profis Angst haben.

Gefährliches Spiel im Abseits
Psychisch Kranke und Migranten im Gefängnis

Carl-Ernst von Schönfeld

Zusammenfassung:

Die meisten Gefangenen stehen nicht nur durch ihre Straftaten im Abseits der Gesellschaft. Mehr als drei Viertel der inhaftierten Männer und Frauen leiden an psychiatrischen Störungen. Etwa die Hälfte der Gefangenen hat einen Migrationshintergrund. Gefangene müssen eine angemessene Behandlung und realistische Integrationsmöglichkeiten bekommen, um eine echte Chance zu haben, in Zukunft gesünder und straffrei in der Gesellschaft »mitzuspielen«. Straftäter, die im Maßregelvollzug behandelt und nachbetreut werden, haben sehr viel geringere Rückfallraten als Haftentlassene. Wir brauchen ähnliche Behandlungs- und Nachsorgemöglichkeiten für den Strafvollzug.

Gerade für Frauen –
Plädoyer für ein Recht auf eine Wohnung

Hilke Aslan

Zusammenfassung:

Die neue Armut ist weiblich, das weiß sogar die Caritas. Hat frau erst einmal ihre Wohnung verloren, besitzt sie auch keinen Lebensraum mehr. In der noch patriarchalisch geprägten Gesellschaft Deutschlands bedeutet ein »OFW« im Personalausweis für Frauen: sie sind Freiwild für die Männer, die gerne einen Schlafplatz gegen Bezahlung in Natur, d. h. gegen sexuelle Dienstleistungen eintauschen. Will frau nicht nach Zuflucht in den sogenannten unhygienischen Notschlafstellen, aus denen sie morgens wieder wie ein Stück Vieh hinausgetrieben wird, suchen, sondern lässt sich auf einen Handel mit einem »guten Freund« ein, kann ihr versichert werden, dass sie keine Nacht mehr ruhig schlafen wird, denn die Sexgier ihres Gastgebers ist schier unersättlich.

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